• Katja Peteratzinger

„Fabel(hafte) Wesen" stellen „Die Tanzstunde" in Waldernbach vor

Der große Raum des Familienzentrums "Alte Schule" in Waldernbach verwandelte sich am 17.11.2019 zu einem Tanzsaal und zu einer Theaterbühne. Denn das inklusive Ensemble "Fabel(hafte) Wesen", das seit nun beinahe zwei Jahren in diesem Raum regelmäßig probt, stellte erste Arbeitsproben vor aus seinem jüngsten Theaterstück "Die Tanzstunde oder der Briefträger der verlorenen Dinge". Die Aufführung wird im Sommer diesen Jahres zur Eröffnung des Inklusionshauses Waldernbach ihre Premiere haben.

Viel Energie und Engagement aus unterschiedlichsten Quellen fließen bei einem solchen Projekt zusammen – angefangen bei dem Verein "Mittendrin für Alle" und der inklusiven Sportgruppe, in der fast alle mitwirkenden Akteure sich regelmäßig treffen. Weitergehend über das Theater Rayo, dessen Mitarbeiter Erika Beck und Ulrich Zaum Proben und Workshops leiten, den elsässischen Puppenbauer Michel Klein, Heide Wilke, Kreismusikschule Oberlahn, das Familienzentrum Waldernbach und dessen Mitarbeiterin Petra Wagner, die Spieler selbst vor allem und ihre Angehörigen, die Kuchen backend, Mut zusprechend, nähend, repetierend und als Fahrbereitschaft die monatelange Arbeit mit einem wärmenden, freundlichen Kokon umspannen.

Bei der Aufführung im Familienzentrum "Alte Schule" waren die Zuschauerränge bis auf den letzten Platz gefüllt und die Akteure erhielten für ihre Darbietung großen Beifall. Sie kommen fast alle aus dem Raum der Großgemeinde Mengerskirchen. Finanziell gefördert werden die Aktionen des Vereins „Mittendrin für Alle“ von der "Aktion Mensch" und Rayo e.V. von "Vielfalt Westerwald", Demokratie Leben!.  Die Theatergruppe wurde 2018 gegründet. Erika Beck, Initiatorin dieser Zusammenarbeit von Verein und Theater, meint, „dass die Erfahrungen aus 2018 uns eine klare Vorstellung vermittelt haben, welche Motive, welche Arbeits- und Ausdrucksweisen den besonderen Möglichkeiten und Begabungen unserer Akteure gerecht werden. Es sind vor allem Tanz und Musik, die Energie und Lebensfreude wecken."

Nur folgerichtig also, dass der Raum selbst sich bei der Aufführung in eine alte Tanzschule verwandelt. Die Zuschauer sitzen gemeinsam mit den Spielern in einem Kreis, der leere Raum in der Mitte wird zur Bühne. Ein alter französischer Tanzlehrer, den die Liebe einmal in den Westerwald verschlagen hat, begegnet durch eine Postbotin, die auch ein Engel sein könnte, noch einmal den Träumen, der Musik, den Tänzen und den Menschen seines Lebens. Man darf sich auf die Premiere 2020 freuen. Im Anschluss an die Aufführung im Familienzentrum trafen sich Darsteller und Gäste in gemütlicher Runde zu Kaffee, Kuchen und angeregten Gesprächen.

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