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  • Katja Peteratzinger

Theaterprojekt »Wir sind alle Fabelwesen«

Aktualisiert: 31. Jan 2019


Aktionswochenende gegen Ausgrenzung, für Inklusion und kulturelle Vielfalt des Lebens



Datum der Veranstaltung: 24. + 25.11.2018 | Ort: Schloss Mengerskirchen


Träger der beiden Aktionstage in Mengerskirchen ist der Verein »Mittendrin für alle«. Der

Schwerpunkt der Aktionstage liegt beim Thema »Kreativität und Behinderung«.


Theater, Tanz und Musik sind besonders geeignete Medien, um die sensiblen, eigenwilligen und

phantasievollen Wahrnehmungswelten geistig behinderter Menschen sichtbar und begreifbar zu

machen. Die Arbeit des neu gegründeten inklusiven Theaterensembles »Fabelhafte Wesen« , das

sich mit seiner ersten Inszenierung vorstellt, wird umrahmt von einer Ausstellung,

Diskussionsrunden , mehreren Workshops. Diese Elemente fügen sich zusammen zu einem

kulturellen Fest, das die Prozesse der Integration und Inklusion, die es in dieser Gemeinde und

der Region gibt, bestärkt und spürbar macht.


Ausstellung und Podiumsdiskussion –

»Zu Kreativität und den besonderen Wahrnehmungswelten geistig behinderter Menschen«


Mit dem Einverständnis aller Beteiligten, der Eltern und Vormunde, entstehen aus Gesprächen

und Aufnahmen individuelle Porträts. Es geht bei den Porträts um einen besonderen Augenblick

oder ein konkretes Detail, das wie in einer Momentaufnahme einen nachhaltigen Eindruck

vermittelt, etwas von dem Mensch und dem, was ihn bewegt, erkennen läßt. Die Porträts, also

Text und Bild, die dann auf eine Tafel kommen und ausgestellt werden, lassen sich grob in drei

Kategorien unterteilen.


1. Selbstportraits - ein behinderter Mensch mit einem Gegenstand oder einem Menschen, die für

ihn wichtig und bezeichnend sind

2. Angehörige, die einen bestimmten Moment beschreiben; einen Moment etwa – aus der

Kindheit, aus der Gegenwart, in dem sie überrascht worden sind von der “inneren Wirklichkeit”

des behinderten Angehörigen, von seiner besonderen Art, die Wirklichkeit zu begreifen.

3. Portäts, die in der Arbeitswelt entstehen, oder bei einer Lieblingsaktivität

(Sport / Fußball / Spaziergang, Tanzen etc.)


In Verbindung mit dieser Ausstellung ist auch an eine Diskussionsveranstaltung gedacht mit

Musikern, Malern und anderen Fachleuten aus dem kreativen Bereich , die Erfahrung in der

Zusammenarbeit mit Behinderten haben. Vorläufiger Titel für diesen Programmpunkt:

»Kreativität und Behinderung«


Ein weiteres wichtiges Bindeglied, um das Theaterprojekt in ein entspanntes, kreatives Umfeld

zu stellen, sind Workshops vor und nach der Aufführung, welche die Schauspieler und ihr

Publikum in gemeinsamer spielerisch musikalischer Aktion zusammenbringen. Der eine

Workshop handelt von Tanz / Spiel / Bewegung, der andere Workshop handelt von Musik als

verbindendem, gemeinschaftlichen Erlebnis ( Über Rhythmus und Melodie, über einen Kanon

etwa, kann sich ein ganzer Raum und alle Personen in ihm in einen harmonischen Klangkörper

verwandeln).


Die Leiter dieser Workshops sind professionelle Theatermacher und Musikpädagogen, die schon

die Proben des Ensembles „Fabelhafte Wesen“ und die begleitenden kreativen Übungen begleitet

haben.


Ergänzend zu dem Stück, das die »Fabelhaften Wesen« aufführen werden, wollen wir noch zwei

Märchenaufführungen eines sehr guten Meininger Puppenspielers einladen, um Familien und

Kinder in das inklusive Kulturfest einzubeziehen und den verspielten, phantasievollen Charakter

der gesamten Unternehmung zu unterstreichen. Der »Glöckner von Notre Dame« , eine

Koproduktion des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und Theater Rayo, mit großen Puppen

und Akteuren sehr kurzweilig und bildhaft erzählt, ist eine märchenhafte Fabel über die selbstlose

Liebe eines ausgegrenzten Menschen. Die Aufführung ist, durch ihre besondere Bildhaftigkeit,

sowohl für Behinderte als auch für ein erwachsenes Publikum geeignet. Hinzu kommt, dass

einige Beteiligte der Aufführung auch mit dem Ensemble der »Fabelhaften Wesen« zusammen

arbeiten. Da die Proben zu dem Stück in der Region stattfinden, ist auch eingeplant, dass es eine

besondere öffentliche Probe und einen intensiven Austausch über das Gesehene mit den

behinderten Akteuren geben wird.




Presseecho

Nassauische Neue Presse, Mittwoch, 28.11.2018

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